Hospizbegleiterausbildung

 

Ziel der Hospiz- und Palliativversorgung ist es, eine menschenwürdige Sterbebegleitung, ggf. auch über einen längeren Zeitraum zu leisten. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der schwerstkranken Menschen und ihrer Angehörigen. Wesentliche Inhalte der Begleitung sind Schmerzen und Leid zu mindern und eine offene Kommunikation über den bevorstehenden Tod zu ermöglichen. Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung wird daher in der Begleitung ein besonderes Augenmerk auch auf die sozialen und spirituellen Bedürfnissen gelegt. 

 

Ehrenamtliche Hospizbegleiter ergänzen die Arbeit der hauptamtlichen Hospizschwestern des Vereins, indem sie schwerstkranken und sterbenden Menschen auf dieser letzten Wegstrecke im Leben und deren Angehörigen zur Seite stehen.

 

Für diese Aufgabe werden sie in einem rund 100 Ustd. umfassenden Vorbereitungsseminar, entsprechend der einheitlichen Regeln des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes geschult. Diese sorgfältige Vorbereitung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter ist die Voraussetzung, damit sie im Auftrag eines Hospizdienstes tätig werden können. Neben der Bereitschaft zur Zuwendung und zu mitmenschlichem Verhalten und dem Erwerb von Fachkenntnissen ist es notwendig, sich in der Vorbereitungsgruppe der Auseinandersetzung mit dem eigenen Erleben von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer zu stellen. Von großer Bedeutung ist es auch, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und zu entwickeln und gleichzeitig die persönlichen Grenzen wahrzunehmen und zu akzeptieren.

 

Ein neues Vorbereitungsseminar beginnt am 17. April 2015 und gliedert sich in einen Grund- und Aufbaukurs. Hierzu findet am 9. und am 20. März um 19:00 Uhr jeweils ein Informationsabend statt. In dieser Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, sich über Kursumfang, Inhalt und Ablauf zu informieren.

 

Anmeldung erforderlich beim Hospizverein KL, Pariser Str. 96, unter Tel: 0631/37096-56 (Frau Feddeck).

 


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